Ideen,
Ziel und Visionen
Vertreter
der Agenda 21 Schwarzenbruck haben ihren Entwurf zur Entwicklung eines
Leitbildes für die Gemeinde Schwarzenbuck an
Bürgermeister Bernd Ernstberger übergeben.
"Wir wünschen uns ein Leitbild von Schwarzenbruckern für Schwarzenbrucker mit frühzeitiger Einbeziehung der Bevölkerung, damit sich sowohl die Verwaltung und der Gemeinderat als auch die Bürgerinnen und Bürger damit identifizieren können", so die Sprecherin der Agenda 21, Tanja Holl, bei der Übergabe. „Bei der Ausarbeitung des Entwurfs war uns dabei besonders wichtig, keine Allgemeinplätze zu formulieren, sondern immer auf die lokalen Besonderheiten von Schwarzenbruck einzugehen“, merkte Joachim Friedrich an.

In
seiner Sitzung am 13. Januar diesen Jahres
befasste sich der Gemeinderat erstmalig mit dem Thema „Leitbild
für Schwarzenbruck“. Dabei beschloss man die Erarbeitung von
Leitzielen mit Hilfe eines externen Moderators. In einem Workshop mit
den Vertretern des Gemeinderats bzw. der Fraktionen sollen Ziele und
realitätsnahe Visionen für Schwarzenbruck entwickelt
werden. Dabei geht es vor allem um die Frage: „Wie kann oder soll sich
Schwarzenbruck in den nächsten Jahren weiterentwickeln?“. Es
soll also ein Handlungsrahmen formuliert werden, der klare Ziele sowohl
für die Organisation der Verwaltung, als auch für
alle an diesem Entwicklungsprozess beteiligten Personen
enthält.
In dieser Sitzung wurde die Anfrage, ob
auch eine Mitarbeit beispielsweise durch Vereine, Kirchen oder die
Agenda 21 möglich sei, grundsätzlich positiv
beantwortet.
Die Mitglieder der Agenda 21 machten
sich daher umgehend an die Arbeit. Sie recherchierten die
Vorgehensweise und die Kriterien bei der Entwicklung eines Leitbildes.
Ausgehend von der „Ist-Situation“ Schwarzenbrucks erarbeiteten sie
für die Gemeinde Ziele anhand der Kriterien der Citta-Slow
Bewegung, der auch Schwarzenbruck angehört.
Niedergeschrieben
und in gebundener Form überreichte die Agenda 21 ihr Werk nun
dem Schwarzenbrucker Rathauschef, obwohl der Gemeinderat, entgegen der
Aussage vom Januar, mittlerweile beschlossen hatte, zunächst
keine Öffentlichkeitsbeteiligung zuzulassen.
Dennoch
hoffen die Mitglieder der Agenda 21, dass ihre Anregungen in das
Gesamtwerk „Leitbild Schwarzenbruck“ einfließen.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können
den Entwurf der Agenda 21 gerne nachlesen.
hier
zum download
Helga Schiel
i.
A. der Agenda 21


